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Infrastrukturkabel

Zuverlässige Energieverteilung und -zuführung

Ohne Strom ist nichts los, das wissen wir. Deshalb sind die LAPP Infrastrukturkabel auch so unabdingbar. Unser Portfolio reicht von Installationsleitungen über Starkstromkabel bis hin zu Mittelspannungskabel. Die Produkte sind essenziell für die Unterputz-Verkabelung in privaten wie öffentlichen und industriellen Gebäuden sowie für die Energieverteilung über Verteilnetze unterhalb der Erde.

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Kabel und Leitungen
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  • U0/U: 18/30 kV AC rms nach IEC
  • U0/U: 300/500 V AC rms nach IEC
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  • Produktaufbau
    • Leitermaterial
      • Aluminium
      • blankes Kupfer
    • Grundmaterial der Aderisolation
      • Polyvinylchlorid
      • Vernetztes Polyethylen
    • Grundmaterial des Außenmantels
      • Halogenfreie Mischung
      • Polyethylen
      • Polyolefin
      • Polyvinylchlorid
    • Außenmantelfarbe
      • grau
      • rot
      • schwarz
    • Aderidentifizierung
      • Farben
      • Nummern
  • Produkteigenschaften
    • Minimaler Biegeradius in mm, festverlegt
    • Temperatur, fest verlegt
      • -40 °C bis +80 °C
      • -40 °C bis 70 °C
      • -40 °C bis 90 °C
    • Einsatzgebiet
      • feste Verlegung
      • flexibel
    • Produkteigenschaften
      • Flammwidrig
      • Halogenfrei
      • LABS-frei
      • UV-beständig
      • Witterungsbeständig
      • Ölbeständig
  • Zertifizierungen und Normen
    • EAC zertifiziert
      • Ja
    • CPR Brandklasse
      • Eca
    • Zertifizierungen
      • CE gekennzeichnet
      • VDE zertifiziert

Ergebnisse

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Was sind Infrastrukturkabel und wie werden Sie verwendet?



Ganz gleich um welche Art von Energie es sich handelt, sie muss zunächst einmal vom Entstehungsort dorthin gelangen, wo die Verbraucher sie benötigen. Infrastrukturkabel übernehmen diese Aufgabe. Es handelt sich hierbei also um Kabel zur Verteilung oder Zuleitung von Energie. Standardmäßig werden damit Wohn- oder Industriegebäude mit Strom versorgt (Hauszuführung, Hauseinführung, Verteilung im Haus) sowie Energie von Verteilernetzen zu den Gebäuden hin verteilt.

Die meisten Produkte in diesem Bereich sind erdverlegbar und gelten daher als Kabel, nicht als Leitungen.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Kabel und einer Leitung?

Hier nachlesen

Wie unterscheiden wir Infrastrukturkabel?



Je nachdem, ob ein Infrastrukturkabel zur normgerechten Elektroinstallation in Gebäuden oder zur flächendeckenden Energieversorgung in Verteilernetzen verwendet wird, sind unterschiedliche Spannungsklassen und Verlegearten erforderlich. Nahezu alle LAPP-Infrastrukturkabel sind Normleitungen.

 Wir differenzieren Infrastrukturkabel wie folgt:

  1. Installationsleitungen
  2. Starkstromkabel
  3. Mittelspannungskabel

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Was sind Installationsleitungen?


Was ist eine NYM-Leitung?

Eine häufig genutzte Type von Installationsleitungen für 300/500V-Anwendungen.

Nicht zu verwechseln mit dem NYY-Starkstromkabel für die Erdverlegung.


Installationsleitungen wie die NYM oder die halogenfreie NHXMH haben eine Nennspannung von 300/500 V und dienen zur internen Verkabelung von Gebäuden. Sie können direkt auf, im oder unter Putz verlegt werden sowie auch in Zwischenwänden oder in Beton, sofern dort anschließend kein Schütt-, Rüttel- oder Stampfvorgang stattfindet. Die Unterputz-Installation darf ohne Leerrohr direkt im Mauerwerk erfolgen. Das geht schnell, da hierfür nur schmale Mauerschlitze gefräst werden müssen. Ein Leerrohr bietet sich oft aber an, um Leitungen mit geringem Aufwand nachziehen oder austauschen zu können. Installationsleitungen können unter Beachtung der Sonneneinstrahlung (PVC-Außenmantel) im Freien verwendet werden, sind jedoch nicht erdverlegbar und zählen somit zu den Leitungen. Die LAPP-Installationsleitungen sind Normleitungen nach VDE.

Was sind Starkstromkabel?



Starkstromkabel haben eine Nennspannung von 0,6/1 kV und dienen zum Energieversorgungsanschluss von Gebäuden und Industrieanlagen und zur Energieverteilung in Kraft- und Umspannwerken.

Die Starkstromkabel NYY, NYCY, NYCWY und NAYY mit widerstandsfähigem Isolier- und Mantelwerkstoff PVC sind zur direkten Verlegung in Erde vorgesehen.

Die halogenfreien Starkstromkabel N2XH und N2XCH werden zur Energieverteilung innerhalb von Gebäuden mit hoher Personen-/Sachwertkonzentration genutzt. Sie sind wie Installationsleitungen für die Verlegung auf, im und unter Putz, im Mauerwerk und in unbewegtem Beton vorgesehen.

Weil durch Starkstromkabel hohe Ströme fließen, sind die Produkte in großen Querschnitten verfügbar (NYY bspw. bis 240 mm²).

Relevante Normen: DIN VDE 0276-603, DIN VDE 0276-604

Was ist ein NYY-Kabel?

Eine häufig genutzte Type von Starkstromkabeln für 600/1000V-Anwendungen.

Nicht zu verwechseln mit der NYM-Leitung für die hausinterne Elektroinstallation!

Was sind Mittelspannungskabel?



Mittelspannungskabel verteilen Energie in lokalen Netzen von Energieversorgungsunternehmen oder in größeren Industriebetrieben, die mit Mittelspannung arbeiten. Die LAPP-Mittelspannungskabel sind in den Spannungsklassen 6/10 kV, 12/20 kV oder 18/30 kV erhältlich und werden mit unterschiedlicher Isolationsdicke und Leiterquerschnitten bis 1000 mm² gefertigt. Sie werden in Wasser, Luft oder Erde fest verlegt. Die vernetzten Leitschichten über und unter der Aderisolation verhindern Teilentladungen und ermöglichen eine konstante Betriebssicherheit.

Relevante Norm: DIN VDE 0276-620

Erdverlegbarkeit von Infrastrukturkabeln: Was ist ein Erdkabel?


Ein Erdkabel ist zunächst einmal ein Kabel, das für die Verlegung im Erdboden geeignet ist. Diese Bezeichnung unterstreicht dessen erdverlegbare Eigenschaft. Sein robuster Außenmantel bietet besonderen mechanischen Schutz vor Beschädigung durch beispielsweise scharfkantige Steine und das Eindringen von Wasser oder chemischen Substanzen. Erdkabel müssen, u.a. abhängig von deren Nennspannung, tief unter der Erde verlegt werden. Je nach Einsatzzweck werden sie darüber hinaus durch Leerrohre gezogen, mit Sand bedeckt und/oder mit Trassenbändern und Kunststoffplatten zusätzlich geschützt.

Wichtig: Je nach Erdkabel-Type eignet sich ein Erdkabel entweder zur Energieversorgung oder zur Signalübertragung. Die Erdkabel aus der Produktgruppe Infrastrukturkabel dienen ausschließlich der Energieversorgung.

Leiterwerkstoffe von Infrastrukturkabeln: Aluminium oder Kupfer?


Da große Leiterquerschnitte viel Leitermaterial erfordern, verwenden einige Starkstromkabel und Mittelspannungskabel anstelle von Kupfer das Leichtmetall Aluminium. Aluminiumleiter sind günstiger und leichter als Kupferleiter. Sie leiten den Strom aber nicht ganz so gut. Sofern mindestens ein bis zwei größere Leiterquerschnitte gewählt werden als mit Kupferleitern erforderlich, erreichen sie jedoch die gleiche Leitfähigkeit wie Kupfer. Kupferleiter weisen folglich eine höhere Strombelastbarkeit und einen niedrigeren Spannungsabfall auf, verglichen mit Aluminiumleitern und gemessen am Leiterquerschnitt.

Unsere isolierten Kupfer- bzw. Aluminiumleiter sind ein- oder mehrdrähtig sowie rund oder sektorförmig (RE= eindrähtiger Rundleiter, RM= mehrdrähtiger Rundleiter und SM= mehrdrähtiger Sektorleiter).