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Ethernet Switche

Für eine hohe Verfügbarkeit im industriellen Netzwerk

Netzwerkswitches dienen der Datenverteilung und dem Datenaustausch in Industrial-Ethernet-Netzwerken. Unsere Managed- und Unmanaged-Switches der Marke ETHERLINE® ACCESS sind leicht zu installieren und ermöglichen hohe Datenübertragungsraten in breiten Temperaturbereichen – auch unter rauen Einsatzbedingungen. Für Ihre Smart Factory ein Muss!

Kategorien

Netzwerk- und Verteilungskomponenten
Ethernet Verteilung
  • Managed Switch
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Ergebnisse

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Was sind Ethernet-Switches?


Die Digitalisierung führt auch in den Produktionshallen zu immer größeren Datenmengen. Infolgedessen wird Ethernet als Datenübertragungstechnik, die in Büroumgebungen bereits zum Standard geworden ist, auch im industriellen Umfeld immer wichtiger. Die Herausforderung für industrielle Datenleitungen liegt darin, immer höhere Datenraten auch in rauer Industrieumgebung zuverlässig zu übertragen.


Eine essentielle Komponente dafür bilden Industrial-Ethernet-Netzwerk-Switches, häufig auch einfach nur Ethernet-Switches oder Industrie-Switches genannt. Via Kupfer- oder LWL-Patchkabel verbinden sie alle ethernetfähigen Geräte in einem Netzwerk miteinander. Sie dienen quasi zur physischen Verbindung von lokalen Computer-Netzwerken und stellen sicher, dass Daten ausgetauscht oder gemeinsam genutzt werden können.


Switches zählen zu den aktiven Komponenten eines Netzwerks und sind heutzutage nicht mehr nur in Rechenzentren vertreten, sondern genauso in den Maschinenschaltschränken von Produktionsanlagen. Switches werden auf der Hutschiene im Schaltschrank, in industriellen Racks oder direkt an der Maschine montiert.

Vergleich passive und aktive Netzwerkkomponenten

Die Aufgabe eines Switches? Datenpakete gezielt und störungsfrei weiterleiten.

Switches leiten Datenpakete nur an diejenigen Netzwerk-Teilnehmer weiter, die diese auch erhalten sollen (direktes Routing). Switches verfügen über mehrere Ports zum Anschluss verschiedener Empfängergeräte. Diese Ports sind meist vollduplexfähig, d.h. sie können im selben Moment Pakete senden und empfangen.

Durch welche Eigenschaften überzeugen Netzwerkswitches?


Großflächige Vernetzung von Automatisierungskomponenten

Switches verteilen Ethernet-Datenpakete in jeden Bereich des Unternehmens, d. h. sie verbinden mitunter Hunderte oder Tausende Endgeräte miteinander.

Reibungslose Zusammenarbeit

Switches verhindern die Kollision von Datenpaketen oder eine falsche Übermittlung von Datenpaketen, die zu einem Verbindungsausfall und Produktionsunterbrechungen führen würden.

Performante Übertragung

Switches bringen selbst große Datenmengen sehr schnell und vollständig an das richtige Ziel.

Robuster Aufbau

Je nach Anwendungsfall halten Switches auch in rauen Umgebungen stand. Dazu sollten sie stoß- und spannungsfest, temperaturbeständig und schmutzresistent sein.

Wie funktionieren Switches?


Switches können unterschiedliche Vermittlungsmodi beherrschen.


Empfängt ein Switch ein Datenpaket, passiert Folgendes (gemäß IEEE 802.3):

Vermittlungsmodus Store&Forward


  1. Nachdem das gesamte Datenpaket empfangen wurde, wird es zwischengespeichert (Buffering).
  2. Das Datenpaket wird auf Fehlerfreiheit geprüft (mittels CRC-Prüfsumme).
  3. Die MAC-Adresse des Senders wird ausgelesen und mit den Zieladressen in der Source-Adress-Table (SAT) abgeglichen.
  4. Ist das gesamte Datenpaket fehlerfrei, wird es an die Zieladresse weitergeleitet.

Wozu dient die MAC-Adresse?


MAC steht für Media Access Control. Dabei handelt es sich um eine Adressangabe zur eindeutigen Identifizierung eines Netzwerkgeräts. Nur mit Hilfe dieser Adresse können Teilnehmer in einem lokalen Netz miteinander kommunizieren.
Die MAC-Adresse ist 48 Bit lang bzw. 12-stellig. Die ersten 6 Stellen sind unveränderbar und enthalten Informationen zum Gerätehersteller.


Beispiel für eine LAPP MAC-Adresse: 7C-F9-5C-E6-49-03

Vermittlungsmodus Cut-Through


  1. Beim ankommenden Datenpaket werden nur die 6 Bytes auf Fehler geprüft, die Angaben zur Zieladresse geben.
  2. Die MAC-Adresse des Senders wird ausgelesen und mit den Zieladressen in der Source-Adress-Table (SAT) abgeglichen.
  3. Ist das Datenpaket hinsichtlich der Zieladresse fehlerfrei, wird es an die Zieladresse weitergeleitet. Dies bedeutet, dass auch fehlerhafte Frames weitergeleitet werden.
  4. Der empfangende Switch führt eine Fehlerprüfung durch, bei der ein fehlerhafter Frame letztlich verworfen werden.

Bei der Cut-Through-Vermittlung wird im Gegensatz zu Store&Forward nicht gewartet, bis der Frame vollständig angekommen ist und es erfolgt kein Fehlercheck mittels CRC-Prüfsumme. Dies sorgt für eine geringere Latenz, die bei der Datenübertragung manchmal sehr gewünscht wird. Store&Forward hingegen ermöglicht eine höhere Qualität in der Datenübertragung.

Switch ist nicht gleich Switch


Die sieben Schichten/Layer des OSI-Modells

Einfache Layer-2-Switches


Einfache Switches, oder Layer-2-Switches, arbeiten auf der Sicherungsschicht, der zweiten Schicht im OSI-Modell. Sie sorgen „lediglich“ dafür, dass innerhalb eines LANs empfangene Datenpakete fehlerfrei übertragen und verteilt werden (Switching).


Das Switching im Layer 2 erfolgt durch die Bestimmung von MAC-Adressen.


Layer-2-Switches kommunizieren nicht mit Switches außerhalb des eigenen LANs.

Wozu dient die IP-Adresse?


IP steht für Internet Protocol. Dabei handelt es sich um eine Adressangabe zur eindeutigen Identifizierung und Adressierung eines Netzwerkgeräts – auch außerhalb seines Netzwerks. Nur mit Hilfe dieser Adresse können Teilnehmer unterschiedlicher Netzwerke miteinander kommunizieren.


Die IP-Adresse ist 32 Bit (IPv4) oder 128 Bit (IPv6) lang. Sie enthält Informationen zur Netzwerkadresse und zur Hostadresse.


Beispiel für eine IPv4-Adresse: 192.168.1.10

Layer-3-Switches mit zusätzlichen Funktionen


Demgegenüber stehen Switches, die neben dem Weiterleiten von Datenpaketen innerhalb eines LANs auch mehrere LAN-Netzwerke und VLANs (Virtual Local Area Networks) miteinander verbinden und zudem Routingfähigkeiten (Routing) besitzen. Diese Switches werden auch Layer-3-Switches genannt, da sie auf der 3. Schicht im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht, tätig sind. Sie übermitteln Datenpakete anhand von IP-Adressen.


Anders als richtige Router stellen sie jedoch keine Anbindung an das Internet her.

Was ist ein Managed-Switch?


Ein Managed-Switch bietet, verglichen mit einem Unmanaged-Switch, Managementfunktionen. Damit ergeben sich für das Netzwerk Diagnose- und Überwachungsmöglichkeiten sowie ein höherer Schutz der Daten.


Lernen Sie die Unterschiede kennen:

Managed Switch


Erlaubt es, das Netzwerk zu „managen“

Eigenschaften

Bietet wenig bis viele Managementfunktionen für

  • Diagnose
  • Schutz
  • Überwachung
  • bedingte Steuerung des Netzwerks

Vorteile

  • Kann (umfangreich) konfiguriert werden
  • Schützt vor Verbindungsausfällen durch redundante Stromversorgung
  • Bietet hohen Datenschutz
  • Erlaubt Ferndiagnose

Einsatz    

  • Für größere, komplexere Netzwerke mit hohem Datenpaketaufkommen und intensiver Netzauslastung.

Unmanaged Switch


Erlaubt es NICHT, das Netzwerk zu „managen“

Eigenschaften

  • Bietet keine Managementfunktionen

Vorteile

  • Erfordert keine Konfiguration
  • Funktioniert nach dem Plug&Play-Prinzip
  • Preisgünstig

Einsatz

  • Für kleinere, einfache Netzwerke, z. B. zur Vervielfachung von Ports.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Switch-Auswahl?


Ethernet-Switches bei LAPP finden Sie in der Produktfamilie ETHERLINE® ACCESS. Unsere Switches, mit und ohne Management-Funktionalitäten, unterscheiden sich hinsichtlich:

  • Portanzahl (4 bis 16)
  • Eigenschaften
  • unterstützender Protokolle
  • IP-Schutzart (IP 20 bis IP 67)
  • Temperaturbeständigkeit (bis zu -40 °C sowie bis zu +75 °C)
  • Installationsort (im oder außerhalb des Schaltschranks)

Die ausgeklügelten Filterkriterien im e-Shop helfen Ihnen dabei, Sie rasch zum Wunsch-Produkt zu navigieren.

Warum Switches von LAPP kaufen?


Dank unseres protokollunabhängigen Expertenwissens können wir unseren Kunden ein breites Spektrum an Komponenten und Systemlösungen für die Fabrik-, Gebäude- und Prozess-Automatisierung anbieten.

Umfangreiches Sortiment

Wählen Sie aus über 20 Produkten den perfekten Switch aus.

Protokoll-Unabhängigkeit

Finden Sie Switches für diverse gängige Protokollstandards.

Komplett-Beschaffung

Ob Leitung, Patchkabel, Steckverbinder oder Switch – erwerben Sie bei uns alles auf einmal!

Unsere Produkte im Überblick


IP67 Switches für dezentrale Anwendungen



Merkmale

  • PROFINET und Unmanaged
  • 8 Ports (10/100Base-T(X)) für D-kodierte M12-Steckverbinder
  • 100 Mbit/s Datenrate
  • Switch mit PROFINET CC-B unterstützt: MRP (Client), LLDP, DCP, SNMP
  • Unmanaged Switch unterstützt PROFINET CC-A
  • Spannungsbereich: 18 - 30 VDC (M12 L-kodiert)
  • Temperaturbereich: -40 °C bis 75 °C

Nutzen

  • Direkte Installation im Feld
  • M12 Anschlüsse
  • Dichtigkeit
  • Vibrationsfest

NAT Router mit Firewallfunktion



Merkmale

  • NAT (Basic NAT, NAPT) und Port-Weiterleitung
  • Integrierte Firewall-Funktion
  • RJ45 Ports: 10/100BaseT(X)
  • Temperaturbereich: -40 °C bis 75 °C
  • Spannungsbereich: 18 – 30 VDC
  • UL 61010


Nutzen

  • Kompaktes Design mit hoher Port-Dichte
  • Reduzierter Installationsaufwand in existierende Netzwerke
  • Einfache Konfiguration via Web-Interface
  • Platzsparende und industrielle Hutschienenmontage

PROFINET® Switches in flacher Bauform



Merkmale

  • PROFINET® Switche mit 4, 8 und 16 Ports
  • PROFINET® Conformance Class B
  • Priorisierung von PROFINET® Telegrammen
  • Nachbarschaftserkennung LLDP
  • RJ45 Ports: 10/100BaseT(X)
  • Temperaturbereich: -40 °C bis 75 °C
  • Betriebsspannung: 18 – 30 VDC
  • UL 61010


Nutzen

  • Kompaktes Design mit hoher Port-Dichte
  • Einfache Konfiguration via Web-Interface
  • Platzsparende und industrielle Hutschienenmontage

PROFINET 16 Port GSDML xml

PROFINET 16 Port GSDML bmp

PROFINET 4 Port Switch - aktuelle Firmware

PROFINET 8 Port Switch - aktuelle Firmware

PROFINET 16 Port Switch - aktuelle Firmware

Unmanaged Switches in flacher Bauform



Merkmale

  • Switche mit 5, 8 und 16 Ports
  • RJ45 Ports: 10/100BaseT(X)
  • Temperaturbereich: -25 °C bis 60 °C
  • Spannungsbereich: 18 – 30 VDC
  • UL 61010


Nutzen

  • Kompaktes Design mit hoher Port-Dichte
  • PROFINET® unterstützendes Gerät
  • Platzsparende und industrielle Hutschienenmontage

Beipackzettel unmanaged Ethernet Switch 8 Port

Beipackzettel unmanaged Ethernet Switch 5 Port

Beipackzettel unmanaged Ethernet Switch 16 Port

Managed Switches



Merkmale

  • Switche mit 6 und 8 RJ45 Ports, 10/100 BaseT(X)
  • Switche mit 8 RJ45 Ports und 2 SFP Ports 10/100/1000 BaseT(X)
  • Packet Buffer Größe: 1 Mbit
  • Redundante Spannungsversorgung: 24 VDC
  • Unterstützte Protokolle: HTTP, Telnet, EtherNet/IP, Modbus/TCP, IPv6, und viele weitere
  • Temperaturbereich: -40 °C bis 75 °C
  • UL 61010
  • Schock: IEC 60068-2-27
  • Freier Fall: IEC 60068-2-32
  • Vibration: IEC 60068-2-6


Nutzen

Flexibelste und global verfügbare Lösungen aus einer Hand

Hardware Installation Manual (HIM) für ETHERLINE ACCESS M06T-2GEN / M08T-2GEN / M08T02SFP / M08T02GSFP

Unmanaged Switches



Merkmale

  • Switche mit 5, 8 und 16 Ports
  • RJ45 Ports: 10/100 Base T(X)
  • RJ45 Ports: 10/100/1000 Base T(X)
  • Packet Buffer Größe: 1Mbit
  • Broadcast storm protection
  • Redundante Spannungsversorgung:24 VDC
  • Temperaturbereich: -10 °C bis 60 °C
  • UL 61010
  • Schock: IEC 60068-2-27
  • Freier Fall: IEC60068-2-32
  • Vibration: IEC 60068-2-6


Nutzen

Flexibelste und global verfügbare Lösungen aus einer Hand

Hardware Installation Manual (HIM) für ETHERLINE ACCESS U05T-2GEN / U08T-2GEN